Eine Zündkerze ist, wie der Name schon sagt, für die Erzeugung des Zündfunkens des Luft-Kraftstoff-Gemisches zwischen den Elektroden zuständig.
Dies ist bei Stahltriebwerken, Ottomotoren und Gasturbinen der Fall.
Die Zündkerze wurde 1901/1902 von Gottlob Honold entwickelt welcher in der Bosch-Werkstätte in Stuttgart arbeitete. Auf die Zündkerze wie Sie sie heute kennen hatte jedoch als Erstes Renault in Frankreich das Patent.
Mit einer Zündkerze sollten Sie immer sehr vorsichtig umgehen. Der Isolator einer solchen besteht nämlich aus Aluminiumoxid welches sehr empfindlich und spröde ist. Sollte Ihnen also einmal eine Zündkerze hintunterfallen verwenden Sie diese bitte nicht mehr. Selbstwenn sie unbeschadet aussieht kann ist die Wahrscheinlichkeit dass sie Schaden genomme hat sehr hoch und dies überträgt sich dann auf mangelnde Funktionalität.
Für den Wärmewert gibt es von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen.
Von enormer Bedeutung ist jedoch dass nach dem Motor schnellstmöglich eine Mindesttemperatur von 400° erreicht werden muss.
Hingegen darf eine Temperatur von 900° nicht überschritten werden da der Motor sich ansonsten selbst entzünden konnte. Bemerkbar macht sich dies durch ein klopfendes Geräusch aus dem Motorraum.
